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11.10.2018

UNIKAT-Ideenwettbewerb: Faltbarer Fahrradanhänger als beste Idee prämiert

Kassel. Andreas Munk, ehemaliger Student für Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel, hat mit seiner Idee „INST.ant“ die Auszeichnung für die beste Idee beim UNIKAT Ideenwettbewerb 2018 erhalten. Auf der Abschlussveranstaltung erhielt er den ersten Preis und ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Drei weitere Preise wurden vergeben.

UNIKAT Ideenwettbewerb an der Universität Kasseler feiert 10-Jähriges

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UNH-Geschäftsführer Jürgen Kümpel (links) und stv. Vorsitzender Michael Gribner gratulieren Ulrike Wilczek zum 3. Platz

Mitarbeitende, Studierende und Alumni aus allen Fachbereichen der Universität Kassel und Mitglieder des Schülerforschungszentrums Nordhessen waren aufgerufen, bis zum 31.07. Ihre Ideen ins Rennen zu schicken. Im Jubiläumsjahr des Wettbewerbs um die besten Ideen wurde ein neuer Teilnahmerekord erreicht, insgesamt 78 Ideenskizzen wurden eingereicht. Die Preise wurden ermöglicht und feierlich übergeben durch  Helge Förster, Hübner GmbH & Co. KG (1. Platz), Marc Finke, Kasseler Sparkasse (2. Platz) und Michael Gribner, Unternehmerverband Nordhessen e.V. (3. Platz).

Gabriele Hennemuth-Tilschner und Jörg Froharth, beide UniKasselTransfer, überreichten den diesjährigen zweiten 3. Platz.

Prototyp gewinnt Rennen um Platz 1

Am meisten überzeugen konnte in dieser Wettbewerbsrunde die Idee INST.ant. Ideengeber Andreas Munk, greift mit seinem faltbaren Fahrradanhänger den aktuellen Trend zu dieser umweltfreundlichen Mobilitätsvariante auf. INST.ant bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Ladungen von bis zu 50 kg mit dem Rad zu bewerkstelligen. Für den Transport von Getränkekisten, Wochenendeinkäufe und Altpapiersammlungen brauchen wir kein Auto mehr zu bewegen. Darüber hinaus lässt sich der praktische Anhänger als Einkaufstrolley nutzen und problemlos auf ein handliches Maß in Gepäckträgergröße zusammenfalten.  

Drei Schülerinnen erringen 2. Platz

Den zweiten Preis, in Höhe von 2.000 Euro, vergab die Jury an Lena Kemper, Luisa Gagalik und Gyulten Mangova. Die drei Ideengeberinnen sind Mitglieder des Schülerforschungszentrums Nordhessen und forschen dort u. a. im Bereich der Nanopartikel. Mit ihrer Idee Nano-Katalysatoren möchten Sie die Abgasentwicklung von Fahrzeugkatalysatoren verringern, ein innovatives Verfahren soll die katalytische Wirkung optimieren. Katalysatoren sind nicht nur in jedem Kraftfahrzeug vorhanden, sondern auch in Schiffen oder Motorrädern zu finden, der Markt scheint riesig.

3. Platz für unfallverhütende Idee

Aufgrund eines exakt gleichem Punktestandes wurden in diesem Jahr zwei 3. Plätze mit jeweils 1.500 Euro prämiert. Ulrike Wilczek nahm den Preis für die Idee Ladungssicherungskontrolle entgegen. Die Idee wurde gemeinsam mit mehreren Kollegen am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften entwickelt. Unfälle im Straßenverkehr werden unter anderem häufig durch verrutschte oder verlorene Ladung während des Transportes von Gütern verursacht. Durch ein Echtzeitüberwachungssystem für Spanngurte mit Hilfe von akustischen Sensoren erkennt eine Software die Lockerung und sendet ein Warnsignal an den Fahrer. Eine Idee, die Menschenleben retten kann.

Wer die Wahl hat...

Der zweite 3. Preis ging an die Idee Medienbildung von Julia Metzler, Studentin am Fachbereich Humanwissenschaften. Das Projekt Medienbildung ist ein umfassendes Beratungs- und Schulungskonzept für Medienkompetenz an allgemeinbildenden Schulen. Zielgruppen sind Kinder, Lehrende und Eltern.

Bunter Publikumspreis

Den diesjährigen Publikumspreis erhielt die Idee Saatgutkonfetti. Hannah Hartmann und Philip Weyer, beide studierend Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel, haben ein kompostierbares Konfetti entwickelt, das als Träger von heimischem Saatgut zur Verbreitung verschiedener Pflanzenarten beitragen kann.

Der UNIKAT-Ideenwettbewerb dient der Unterstützung der Ideen- und Gründungskultur an der Universität Kassel. Ein Gutachternetzwerk aus Unternehmensvertreterinnen und -vertretern der Region bewertet jedes Jahr die eingereichten Ideenskizzen. Die Teilnehmenden erhalten neben einem fundierten Feedback Zugang zum Kasseler Gründernetzwerk und Beratung durch UniKasselTransfer Inkubator, der Gründungsförderung der Universität.

Kontakt

Sandra Wilhelm
Universität Kassel
UniKasselTransfer | Inkubator
Tel.: 0561 804-7252
sandra.wilhelm@uni-kassel.de

Quelle: Universität Kassel
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