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Fragen an den Geschäftsführer: Heute Dirk Schöttelndreier

Das Format "Fragen an den Unternehmer" hat zum Ziel, Unternehmer mit ihren Unternehmen vorzustellen. Auf sieben Fragen werden Antworten auf wesentliche Einstellungen und Meinungen gegeben; persönlich, authentisch und unterhaltsam. An der Reihe, die sich im Abstand von zwei Monaten fortsetzt, können alle UNH-Mitglieder teilnehmen. Wir setzen die Serie fort mit Dirk Schöttelndreier. Er ist Geschäftsführer unseres Mitgliedsunternehmens Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH - Einrichtung der Handels- und Dienstleistungsverbände (GfP) in Kassel.

Herr Schöttelndreier, seit wann besteht Ihr Unternehmen, wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie, und was bietet das Unternehmen?

Die Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH - Einrichtung der Handels- und Dienstleistungsverbände (GfP) ist ein Tochterunternehmen des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord e. V. und wurde im Jahre 1996 gegründet. Unser Spezialgebiet ist die nachhaltige Entlastung der Kunden durch die Organisation und Bereitstellung von Dienstleistungen rund um die Themenfelder Personal, Arbeits- und Datenschutz. Unsere Dienstleistungen erbringen wir von Kassel aus bundesweit mit 10 festangestellten Mitarbeitern und einem freiberuflichen Team für Handels- und Dienstleistungsunternehmen.

Wie sind Sie zum Geschäftsführer geworden? Wie war Ihr bisheriger Werdegang?

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Dirk Schöttelndreier, Geschäftsführer der Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH - Einrichtung der Handels- und Dienstleistungsverbände (GfP) in Kassel

Nach der Ausbildung zum Industriekaufmann und anschließendem Studium in Kassel bekam ich im Rahmen der beruflichen Weiterentwicklung die Möglichkeit, als Geschäftsführer in der GfP,  einem Tochterunternehmen des Einzelhandelsverbandes, tätig zu werden.

Was schätzen Sie daran, Geschäftsführer zu sein?

Die Tätigkeit als Geschäftsführer gibt mir die Möglichkeit, im Zusammenspiel mit Branchenverbänden und Aufsichtsbehörden, pragmatische und Rechtssicherheit schaffende Lösungen für Unternehmen zu entwickeln. Die Nutzung der vielen Gestaltungsmöglichkeiten und die Anpassung der Prozesse an Marktgegebenheiten erzeugt viel Motivation und Freude.

Wie viel Freizeit haben Sie und was machen Sie damit?

Immer wieder bin ich gerne, oft gemeinsam mit Familie und/oder Freunden, im Bergpark und dem Reinhardswald zu langen Spaziergängen. Gesellige Abende nach entspannender Gartenarbeit gehören ebenso dazu wie die Nutzung des attraktiven Kulturprogramms in Kassel.

Welches sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen für unsere Region und haben Sie Lösungsansätze?

Als geborener Niedersachse freue ich mich nach über 30 Jahren in Nordhessen über die sehr positive Entwicklung, die die Region in den letzten Jahren genommen hat. In den Fokus der Herausforderungen rücken verstärkt die Themen Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung. Dabei ist es wichtig, die Region weiter so zu entwickeln, dass noch mehr Menschen hier leben und arbeiten wollen, hoch qualifizierte, aber auch weniger hoch qualifizierte. Darüber hinaus gilt es, für unsere Region die digitale Infrastruktur schnell zu verbessern.

Warum sind Sie Mitglied im Unternehmerverband geworden, und was schätzen Sie besonders am UNH?

Die Mitgliedschaft im Unternehmerverband bringt für kleine Unternehmen eine Reihe von Vorteilen. Neben der juristischen Beratung stellt das verbandliche Networking eine große Bereicherung dar. Die Beratungen, Hilfestellungen und Tagungen des Verbandes sind willkommene Unterstützungsleistungen in der betrieblichen Praxis.

Wie könnte man Ihrer Meinung nach den Unternehmergeist bei Jugendlichen wecken?

Viele Jugendliche haben die große Sorge, dass eine gescheiterte Existenzgründung einen gesellschaftlichen Makel darstellt und das weitere berufliche Vorankommen negativ beeinflussen kann. Hier kann bereits in den Schulen viel positive Überzeugungsarbeit zur Weckung und Stärkung des Unternehmergeistes geleistet werden, um motivierten Schülern die Wege zur Verwirklichung eigener Ideen aufzuzeigen. Wirtschaftliches Denken sollte elementarer Bestandteil des Schulunterrichts werden.

Vielen Dank, Herr Schöttelndreier!

Das Interview führte Frauke Syring, M.A.
Unternehmerverband Nordhessen e. V. (UNH)

 

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