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16.11.2018

"Ausbildungspreis 2018" an Unternehmen aus der Region verliehen

Kassel. Wer die besten Köpfe für sein Unternehmen gewinnen will, muss eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung bieten. In der Region lassen sich zahlreiche Betriebe kreative Konzepte und Projekte einfallen, um ihre Ausbildung voranzutreiben. Drei von ihnen sind im Kasseler Theaterstübchen für ihr Engagement mit dem „Ausbildungspreis 2018“ ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal hatten die HNA und ihre Partnerzeitungen Werra Rundschau, Hersfelder Zeitung und Waldeckische Landeszeitung mit Unterstützung der IHK Kassel-Marburg, der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU), der Agentur für Arbeit in Kassel, dem DGB Nordhessen und der Handwerkskammer Kassel den Preis ausgelobt – und hatten die Qual der Wahl unter 34 überzeugenden Bewerbungen. Das sind die Gewinner:

1. Platz: Reitz Umweltechnik aus Hessisch-Lichtenau

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Unser Foto zeigt die Preisträger und Initiatoren des Wettbewerbs. Mit dem "Ausbildungspreis 2018" ist die Firma Reitz Umwelttechnik aus Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis) ausgezeichnet worden. Sie belegte in dem Wettbewerb den ersten Rang. Auf Platz zwei und drei schafften es die Korbacher horizont group und die Viessmann Werke aus Allendorf/Eder (beide Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Mit „einem Bündel von Angeboten“ an ihre Azubis hat die Reitz Umwelttechnik und Ventilatoren GmbH aus Hessisch-Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis) Laudator und Vhu-Geschäftsführer Jürgen Kümpel zufolge überzeugt. Das mittelständische Familienunternehmen mit 70 Mitarbeitern beschäftigt seit Jahren einen Förderlehrer für seine Auszubildenden und ermöglicht ihnen Auslandserfahrung in Partnerunternehmen. Darüber hinaus engagiert es sich in der Ausbildung von Flüchtlingen. Zudem kümmert es sich um die Gesundheit seines Nachwuchses, indem es beispielsweise Mitgliedschaften in Fitnessstudios oder Sportvereinen finanziell unterstützt.

2. Platz: horizont group aus Korbach

Den zweiten Platz beim „Ausbildungspreis 2018“ belegte mit der horizont group gmbH der letztjährige Drittplatzierte. Das Unternehmen aus Korbach im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit gut 300 Mitarbeitern stecke „viel Herzblut“ in seine Ausbildung, lobte DGB-Geschäftsführerin Jenny Huschke bei der Preisverleihung. Ausgezeichnet wurde es für den modularen Weiterbildungsführerschein. Mit dem Projekt qualifiziert die Firma ihre Azubis in und über ihren Ausbildungsberuf hinweg. In verschiedenen Bausteinen werden beispielsweise Kommunikations- und Präsentationstechniken sowie Zeit- und Selbstmanagement geschult, Soft Skills wie Teamfähigkeit gefördert und Gesundheitskompetenzen vermittelt.

3. Platz: Viessmann aus Allendorf/Eder

Mit einer Lernfabrik für Auszubildende landete das Heiz- und Kältetechnikunternehmen Viessmann aus Allendorf/Eder (Landkreis Waldeck-Frankenberg) auf Platz drei. Der Konzern beschäftigt weltweit 12.00 Mitarbeiter, davon 4.400 in Allendorf. In der „Young Professional Factory“ erarbeiten die Azubis in interdisziplinären Teams eigene Produkte. Die Lernfabrik wird von kaufmännischen und technischen Auszubildenden gemeinsam gemanagt und betrieben. „Mit dem Projekt fördert Viessmann die Selbstverantwortung der Jugendlichen und bringt sein hundertprozentiges Vertrauen ihnen gegenüber zum Ausdruck“, so IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz in ihrer Laudatio.

Ausbildung: Kreative Konzepte und Projekte

Jan Schlüter, stellvertretender HNA-Chefredakteur, betonte, dass es beim Rennen um den „Ausbildungspreis 2018“ keine Verlierer geben könne. „Denn wer sich Gedanken macht, gehört schon zu den Herausragenden.“ Er freute sich über das breite Spektrum der Wettbewerbsteilnehmer, das vom Drei-Mann-Betrieb bis zum großen Industriekonzern gereicht habe und kündigte an, dass der Preis auch im kommenden Jahr wieder ausgelobt wird.

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