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Fragen an den Geschäftsführer: Heute Dr.-Ing. Jochen Knake

Unser Interview-Format „Fragen an den Geschäftsführer" hat zum Ziel, Geschäftsführer mit ihren Unternehmen vorzustellen. Auf sieben Fragen werden Antworten auf wesentliche Einstellungen und Meinungen gegeben; persönlich, authentisch und unterhaltsam. An der Reihe, die sich im Abstand von zwei Monaten fortsetzt, können alle AGV-Mitglieder teilnehmen. Wir setzen die Serie fort mit Dr.-Ing. Jochen Knake. Er ist Geschäftsführer der NOLTA GmbH in Cölbe.

Herr Dr. Knake, seit wann besteht Ihr Unternehmen, wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie und was bietet das Unternehmen?

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Dr.-Ing. Jochen Knake, Geschäftsführer der NOLTA GmbH, Cölbe
Die NOLTA GmbH besteht seit 1959 und beschäftigt weltweit um die 70 Mitarbeiter. Als Lösungsanbieter im Bereich der Wassertechnik und Spezialist rund um den intelligenten Pumpenanschluß setzt Nolta weltweit Massstäbe.

Wie sind Sie zum Geschäftsführer geworden? Wie war Ihr bisheriger Werdegang?

Nach meinem Universitätsstudium der Elektrotechnik in Duisberg/Essen startete ich bei Procter & Gamble in Euskirchen und managte mehrere Verantwortungsbereiche. Die weiterführenden Aufgaben suchte ich in einem größeren familiengeführten Unternehmen als technischer Leiter, um letztendlich bei der Firma NOLTA GmbH eine allumfassende Gesamtaufgabe als Geschäftsführer anzunehmen.

Was schätzen Sie daran, Geschäftsführer zu sein?

Ich schätze die strategische und operative Verantwortung weltweit.

Wie viel Freizeit haben Sie und was machen Sie damit?

Jagen, Golfen und Lesen halten sich die Waage in meiner Freizeit - für meine Hobbies habe ich jedoch eindeutig zu wenig Zeit.

Welches sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen für unsere Region und haben Sie Lösungsansätze?

Qualifiziertes Personal ist für uns ein Dauerthema, welches wir u. a. durch mitarbeiterorientierte Beschäftigungsmodelle optimieren, um auch langfristige Perspektiven aufzeigen zu können. Des Weiteren muss wesentlich mehr in unsere Infrastruktur investiert werden. Beispiele sind die A49 und die Verbindung Kassel-Limburg.

Warum sind Sie Mitglied im Arbeitgeberverband geworden und was schätzen Sie besonders am AGV?

In der doch komplexeren Vertragswelt ist ein verlässlicher und kompetenter Partner sehr wichtig. Positive Anregungen und weiterführende Schulungen runden das Bild ab.

Wie könnte man Ihrer Meinung nach den Unternehmergeist bei Jugendlichen wecken?

Sinnvoll wären hier sicherlich Unternehmertage speziell für Schulen. So können Jugendliche gute Einblicke gewinnen, was sich hinter Unternehmertum verbirgt. Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Schulen, insbesondere Gymnasien, öffnen und proaktiv auf die Unternehmen in ihrer Region zugehen, um ökonomische Prozesse kennenzulernen und Unternehmergeist zu leben.

Vielen Dank, Herr Dr. Knake!

Das Interview führte Frauke Syring, M.A.
Referentin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen

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