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20.02.2017

SCHULEWIRTSCHAFT Workshop mit Schulleitern und Vertretern: Gemeinsam Schüler optimal auf den Einstieg in die Berufswelt vorbereiten

Kassel. Zum ersten Mal veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen einen Workshop für Schulleiter und deren Vertreter im Haus der Arbeitgeberverbände in Kassel. Die beiden Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Frauke Syring und Achim Schnyder, betonten bei der Eröffnung: „Es wird zunehmend wichtiger, Schüler – unsere Nachwuchskräfte von morgen – auf den Einstieg in die Berufswelt optimal vorzubereiten. Als SCHULEWIRTSCHAFT möchten wir Sie dabei unterstützen und Ihnen als verlässliche Ansprechpartner mit unserem starken Netzwerk zur Seite stehen.“

Gesprächsrunden zur Berufsorientierung, Kooperation und zum Duales Studium

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Der Austausch und die themenbezogenen Diskussionsrunden standen im Fokus beim ersten SCHULEWIRTSCHAFT-Workshop in Kassel.
In den Gesprächsrunden, die von Sabine Stuhlmann, stellv. Schulleiterin der Kasseler Johann-Amos-Comenius-Schule, Frauke Syring und Achim Schnyder nach der „World Cafe-Methode“ moderiert wurden, standen die drei Themen „Kooperationen von Schulen und Unternehmen", „Duales Studium/Hochschule" und „Berufsorientierung" zur Diskussion.

Fazit/Handlungsempfehlungen aus der Gesprächsrunde „Kooperationen von Schulen und Unternehmen“:

  • SCHULEWIRTSCHAFT könnte eine Plattform bzw. einen Austausch zwischen Ausbildern und Klassenlehrern organisieren, um Unternehmen vorzubereiten, für Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 verstärkt Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen.
  • Es ist sinnvoll, SCHULEWIRTSCHAFT bei schulinternen Berufsorientierungstagen, z. B. „Cafe-Beruf“ einzubinden, um über das vielfältige Angebot für Lehrer zu informieren.
  • Schulen organisieren z. B. im IGS-Schulverbund Elternnachmittage und informieren dabei auch über elternspezifische SCHULEWIRTSCHAFT-Angebote

Fazit/Handlungsempfehlungen aus der Diskussionsrunde „Duales Studium/Hochschule“:

  • Die Bildung von Selbstkompetenzen von Schülerinnen und Schülern (SuS) muss ermöglicht und gestärkt werden.
  • Um den individuell richtigen Weg für den Beruf zu finden, müssen Umwege erlaubt sein, Misserfolge nicht als Niederlagen gewertet werden, sondern als wichtige Erfahrung.
  • Der Weg ist das Ziel! Dafür müssen Erfahrungsräume für SuS geschaffen werden, möglichst mit persönlichen Einblicken in die berufliche Realität.

Fazit/Handlungsempfehlungen aus der Diskussionsrunde „Berufsorientierung“:

  • Berufsorientierung findet bereits sehr früh ab der Jahrgangsstufe 5 und in unterschiedlichen Schulformen auf verschiedenen Ebenen statt.
  • Berufsorientierung ist erfolgreich, wenn sie erlebnisorientiert, z. B. in Probierwerkstätten oder in Praxistagen in den Unternehmen angeboten wird.
  • Berufsorientierung und „Business-Knigge“ für Schüler könnte als Arbeitsgemeinschaft an Schulen und mit Unterstützung von Firmenvertretern und Senior Experten offeriert werden.

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen existiert seit 1959 und besteht aus sechs regionalen Arbeitskreisen, die ehrenamtlich von Pädagogen geleitet werden. SCHULEWIRTSCHAFT bringt Schulen und Unternehmen zusammen, damit Jugendlichen der Übergang in die Berufswelt und Unternehmen die Nachwuchssicherung gelingt. Organisatorisch ist die Arbeitsgemeinschaft beim „Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen" sowie der „Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU)" angesiedelt. Die hauptamtliche Geschäftsführung wird von der Pressestelle der Arbeitgeberverbände in Kassel wahrgenommen.

Fragen bitte an

Frauke Syring, M.A., Geschäftsführerin
Arbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen

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